Solana übersteht Rekord-DDoS-Angriff ohne Ausfallzeit
Solana überstand einen rekordverdächtigen 6-Tbps-DDoS-Angriff über eine Woche ohne Ausfälle oder Performance-Einbußen und hielt durchgehend Transaktionsbestätigungen im Sub-Sekunden-Bereich.
Solana wurde Ziel eines anhaltenden Distributed-Denial-of-Service-(DDoS)-Angriffs, der mit einer Spitzenlast von 6 Terabit pro Sekunde zu den größten Angriffen der Internetgeschichte zählt und 2025 den viertgrößten darstellt. Trotz des Ausmaßes und der über eine Woche andauernden Attacke meldete Solana keinerlei Netzwerkbeeinträchtigungen, Ausfälle oder Verzögerungen bei Transaktionsbestätigungen. Blöcke wurden weiterhin planmäßig produziert, mit Transaktionsbestätigungen im Sub-Sekunden-Bereich und stabiler Slot-Latenz. Verbesserungen der Infrastruktur, darunter der Firedancer-Validator-Client und Optimierungen des QUIC-Protokolls, stärkten die Resilienz des Netzwerks. Validatoren und Anwendungen blieben online, Nutzer bemerkten keine sichtbaren Störungen. Der Angriff fiel mit Solanas Breakpoint-Event und hoher Netzwerkaktivität, einschließlich Rekord-Zahlungsvolumina, zusammen. Die Identität und Motivation der Angreifer sind weiterhin unbekannt, die Solana Foundation hat bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Im Gegensatz dazu hatten andere Blockchains wie SUI bereits bei kleineren DDoS-Angriffen Performance-Probleme. Solanas Fähigkeit, unter extremem Stress die volle Performance zu halten, zeigt deutliche Fortschritte bei Netzwerksicherheit und Zuverlässigkeit.