Gnosis Pay: Datenleck, Sicherheit durch 3D Secure erhöht

Gnosis Pay meldet Datenleck im alten Kartensystem: Namen, Adressen und Wallet-Daten betroffen. Kundengelder sind sicher, 3D Secure wurde als Schutzmaßnahme aktiviert.

Am 3. November entdeckte Gnosis Pay einen unbefugten Zugriff auf sein ehemaliges Krypto-Kartensystem für Privatkunden. Dabei wurden sensible Informationen wie Namen, Postadressen, Kartennummern und Wallet-Adressen offengelegt. Das Unternehmen reagierte schnell, konnte den Vorfall innerhalb von weniger als zwei Stunden eindämmen, kompromittierte Zugangsdaten ersetzen und die Schwachstelle beheben. Kundengelder blieben unberührt, dennoch besteht ein erhöhtes Risiko für gezielte Betrugsversuche. Betroffen war ausschließlich die Privatkunden-Kartenplattform, während die Unternehmenslösung unangetastet blieb. Gnosis Pay informierte betroffene Kunden per E-Mail und meldete den Vorfall den Behörden. Zur Erhöhung der Sicherheit wurde für Online-Zahlungen bis zur geplanten Schließung des Systems am 20. Dezember die 3D Secure-Verifizierung verpflichtend eingeführt. Die genaue Anzahl der betroffenen Kunden wurde nicht genannt.

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