Core DAO startet Notfall-Hard Fork nach Validator-Exploit
Core DAO führt einen Notfall-Hard Fork durch, nachdem Validatoren eine Schwachstelle ausnutzten. Nutzervermögen sind sicher, Börsen haben CORE-Transfers vorsorglich ausgesetzt.
Core DAO koordiniert einen Notfall-Hard Fork, nachdem eine kleine Gruppe von Validatoren eine Schwachstelle im Belohnungssystem ausgenutzt hatte. Dadurch konnten sie mehr CORE-Token beanspruchen, als das Protokoll vorgesehen hatte. Der Vorfall wurde eingedämmt, und die verantwortlichen Validatoren können keine übermäßigen Belohnungen mehr beziehen. Der geplante Hard Fork ist ein Forward-Upgrade. Das bedeutet, das Netzwerk wird nicht zurückgesetzt und keine zuvor bestätigten Transaktionen werden rückgängig gemacht. Core DAO betonte, dass die Nutzervermögen sicher sind und das Problem ausschließlich die Belohnungsausgabe betraf. Mehrere Börsen, darunter Coinbase, Bithumb, Coinone, Bitget und LBank, haben als Vorsichtsmaßnahme CORE-Transfers und -Einzahlungen ausgesetzt. Core DAO hat weder die Menge der überschüssig ausgegebenen CORE noch die Dauer des Vorfalls oder den Verbleib der zusätzlichen Token offengelegt. Ein technischer Post-Mortem-Bericht wurde zur Transparenz angekündigt, während das Netzwerk mit Validatoren an einer dauerhaften Lösung arbeitet.