US-Bürger wegen Krypto-Spionage für Iran in Israel angeklagt

Eli Lavon, 21, wurde in Israel wegen angeblicher Spionage für Iran angeklagt. Er soll via Telegram rekrutiert und mit 1.400 US-Dollar in Kryptowährung bezahlt worden sein. Sein Anwalt bestreitet die Vorwürfe.

Eli Lavon, ein 21-jähriger US-Amerikaner, wurde in Israel wegen Spionage angeklagt. Laut Anklage wurde er angeblich über Telegram von iranischen Geheimdiensten rekrutiert. Lavon, Student an einem Jerusalemer Seminar, soll im November 2025 auf eine Stellenanzeige auf Telegram aus den USA geantwortet haben. Nach seiner Rückkehr nach Israel wurde er laut Staatsanwaltschaft von iranischen Agenten kontaktiert. Diese wiesen ihm Überwachungsaufgaben zu, darunter das Filmen sensibler Orte und das Platzieren versteckter Gegenstände mit verschlüsselten Nachrichten. Für seine Aktivitäten soll Lavon rund 1.400 US-Dollar in Kryptowährung erhalten haben. Ihm werden zwei Fälle der Kontaktaufnahme mit einem ausländischen Agenten und 14 Fälle der Weitergabe von Informationen, die einem Feind nützen könnten, vorgeworfen. Sein Anwalt bestreitet die Spionagevorwürfe. Der Fall ist der erste dieser Art gegen einen US-Bürger im Zusammenhang mit Iran in Israel.

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