Frankreich reagiert auf Anstieg kryptobezogener Entführungen
Frankreich meldet 2026 77 kryptobezogene Entführungen, ein deutlicher Anstieg. Rund 200 Verdächtige wurden festgenommen. Die Regierung reagiert mit einem neuen Sicherheitsplan.
Frankreich verzeichnet einen starken Anstieg kryptobezogener Entführungen und Erpressungen: Im ersten Halbjahr 2026 wurden 77 Fälle gemeldet, verglichen mit 45 im Jahr 2025. Die Behörden haben rund 200 Verdächtige festgenommen, doch die Zahl der Angriffe steigt weiter. Etwa 70 % der weltweiten sogenannten „Wrench Attacks“ – physische Übergriffe auf Krypto-Besitzer – entfallen auf Frankreich. Die Lösegeldforderungen bewegen sich meist zwischen 700.000 Euro und über 1 Million US-Dollar in Bitcoin. Zu den Opfern zählen auch Führungskräfte großer Krypto-Unternehmen. Analysten führen den Anstieg auf Datenlecks bei Finanzämtern und Krypto-Steuerdienstleistern zurück, wodurch Identitäten und Vermögenswerte offengelegt wurden. Die Regierung reagiert mit einem dreiteiligen Sicherheitsplan: verbesserter Informationsaustausch, Partnerschaften mit Branchenverbänden und optimierte operative Koordination sollen die Sicherheit von Digital-Asset-Inhabern stärken.