KuCoin unter Verdacht: Krypto-Diebstahl und KYC-Missbrauch

KuCoin steht im Verdacht, 250.000 USD gestohlene Krypto über gekaufte KYC-Konten gewaschen zu haben. Es gibt Vorwürfe juristischer Drohungen, aber keine offizielle Bestätigung.

KuCoin steht erneut im Fokus, nachdem der Blockchain-Ermittler ZachXBT behauptet hat, dass 250.000 US-Dollar an gestohlenen Kryptowährungen, die mit der Atomic Stealer-Malware am 18. August 2025 in Verbindung stehen, über KuCoin-Einzahlungsadressen gewaschen wurden. Die betroffenen Konten sollen mit gekauften oder sogenannten Mule-KYC-Verifizierungen eröffnet worden sein, bei denen Drittidentitäten genutzt wurden. ZachXBT veröffentlichte Wallet- und Einzahlungsadressen, die seiner Aussage nach mit KuCoin verknüpft sind, sowie eine angebliche Nachricht vom KuCoin-Support, in der vor rechtlichen Schritten bei Falschbehauptungen gewarnt wird. Die Kontroverse verschärfte sich, nachdem Community-Mitglied DNBWIZARD auf X entsprechende Screenshots veröffentlichte und KuCoin juristischer Drohungen beschuldigte. KuCoin hat bislang weder öffentlich Stellung genommen noch die Echtheit der Nachrichten bestätigt. Die Vorwürfe wurden bisher weder gerichtlich noch durch eine offizielle Untersuchung bestätigt. Es bestehen Bedenken hinsichtlich KuCoins Compliance-Praktiken und dem Umgang mit Strafverfolgungsbehörden in Betrugsfällen.

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