OpenZeppelin-Mitgründer warnt vor DeFi-Sicherheit
Manuel Araóz warnt: KI macht alle DeFi-Protokolle unsicher. Er rät, auch große Plattformen wie Aave und Compound zu verlassen, da Risiken und Verluste steigen.
Manuel Araóz, Mitbegründer von OpenZeppelin, hält inzwischen alle dezentralen Finanzprotokolle (DeFi) für unsicher. Grund dafür ist der rasante Fortschritt künstlicher Intelligenz (KI), die beim Aufspüren von Schwachstellen in Smart Contracts mittlerweile „übermenschliche“ Fähigkeiten erreicht hat. Araóz empfiehlt Freunden und Familie, sämtliche DeFi-Positionen aufzulösen – selbst bei etablierten Protokollen wie Aave, MakerDAO und Compound. Er betont die wachsende Asymmetrie: Während Verteidiger jede Schwachstelle schließen müssen, genügt Angreifern ein einziger Fehler, um Gelder zu stehlen. Diese Warnung erfolgt angesichts einer Welle von DeFi-Hacks, bei denen allein im April 2026 Verluste von über 630 Millionen US-Dollar entstanden. Die Entwicklung autonomer KI-Modelle, die Softwarefehler ausnutzen können, verschärft die Risiken und erschüttert das Vertrauen in den Sektor.