Internationale Razzia gegen Krypto-Betrug: 276 Festnahmen

Internationale Razzia: 276 Festnahmen, neun Krypto-Betrugszentren geschlossen, $562 Mio. Verluste verhindert, sechs Anklagen wegen Betrugs und Geldwäsche.

Eine koordinierte internationale Razzia, angeführt von der Polizei in Dubai in Zusammenarbeit mit dem FBI und dem chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit, führte zur Festnahme von 276 Personen und zur Zerschlagung von mindestens neun Krypto-Betrugszentren. Die Operation richtete sich gegen organisierte Betrugsringe, die sogenannte „Pig Butchering“-Programme betreiben. Dabei werden Opfer auf gefälschte Krypto-Investmentplattformen gelockt. Von den Festgenommenen wurden 275 in Dubai und eine Person in Thailand verhaftet. Sechs Personen wurden in den USA wegen Bundesbetrugs und Geldwäsche angeklagt und sehen Haftstrafen von bis zu 20 Jahren sowie hohe Geldstrafen entgegen. Behörden schätzen, dass fast 9.000 potenzielle Opfer gewarnt wurden, wodurch Verluste von etwa 562 Millionen US-Dollar verhindert werden konnten. Separate europäische Maßnahmen zerschlugen weitere Betrugszentren in Albanien, die mit Schäden von über 50 Millionen Euro in Verbindung stehen. Die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung dieser komplexen, grenzüberschreitenden Betrugsnetzwerke wurde betont.

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