XRPL-Update behebt kritische Sicherheitslücken

XRPL v3.1.2 schließt kritische Sicherheitslücken, die Node-Ausfälle und unautorisierte Transfers ermöglichten. Betreiber sollten Ripples neuen GPG-Schlüssel vertrauen.

Ripple hat die XRP Ledger (XRPL) Software-Version 3.1.2 veröffentlicht, die kritische Sicherheitslücken schließt. Diese Schwachstellen hätten Serverabstürze, Node-Ausfälle und unautorisierte Geldtransfers ermöglichen können. Das Update legt den Fokus auf Stabilitäts- und Sicherheitskorrekturen, nachdem ein Notfall-Patch (v3.1.1) bereits eine Schwachstelle in der Batch-Erweiterung (XLS-56) adressierte. Diese hätte Angreifern erlaubt, Wallet-Autorisierungen zu umgehen und Gelder zu entwenden. Node-Betreiber werden dringend aufgefordert, Ripples neu rotierte GPG-Schlüssel zu vertrauen, um ein sicheres Upgrade zu gewährleisten. Die gemeldeten Schwachstellen wurden verantwortungsvoll von Mitgliedern der XRPL Commons Community entdeckt und gemeinsam mit RippleX behoben. Das Update erfolgt vor dem Hintergrund eines starken Wachstums tokenisierter Vermögenswerte auf XRPL und der Einführung neuer Lending-Protokolle sowie permissionierter DEX-Features. Es werden keine neuen Funktionen eingeführt, doch der Patch ist essenziell für die Wartung und den Schutz des Netzwerks im Wert von über 80 Milliarden US-Dollar.

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