CBI nimmt CTO von Darwin Labs im GainBitcoin-Betrug fest
CBI nahm Darwin Labs CTO Ayush Varshney wegen seiner Rolle im GainBitcoin-Kryptobetrug fest. Anleger verloren bis zu 80.000 Bitcoin. Behörden durchsuchten über 60 Standorte.
Das indische Central Bureau of Investigation (CBI) hat Ayush Varshney, Mitbegründer und CTO von Darwin Labs Private Limited, im Zusammenhang mit dem GainBitcoin-Kryptobetrugsfall festgenommen. GainBitcoin gilt als einer der größten Kryptobetrugsfälle Indiens und soll Anleger um bis zu 80.000 Bitcoin, fast 790 Millionen US-Dollar, betrogen haben. Rund 8.000 Investoren sind betroffen. Das System, das Mitte der 2010er Jahre startete, versprach hohe monatliche Renditen durch ein Ponzi- und Multi-Level-Marketing-Modell. Später wurden, als neue Einlagen ausblieben, Auszahlungen in dem weniger wertvollen MCAP Token geleistet. Darwin Labs entwickelte laut Ermittlungen die technologische Infrastruktur, darunter die Investorenplattform, Zahlungs- und Wallet-Systeme sowie den MCAP Token. Im Zuge der Ermittlungen, die nach mehreren Abschnitten des indischen Strafgesetzbuchs und des Information Technology Act geführt werden, durchsuchten Behörden über 60 Standorte in ganz Indien. Das harte Vorgehen verdeutlicht die wachsenden Risiken und die zunehmende regulatorische Kontrolle auf dem indischen Kryptomarkt.