Großbritannien geht vor: Zwei Festnahmen im Basis Markets Krypto-Betrug
Britische Behörden nahmen zwei Personen wegen des 28-Millionen-Dollar-Betrugs bei Basis Markets fest. Das Projekt brach 2022 zusammen, Anleger verloren ihr Geld. Die SFO-Ermittlungen deuten auf härteres Vorgehen gegen Kryptokriminalität hin.
Britische Behörden haben zwei Personen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Basis Markets festgenommen, einem Krypto- und NFT-Investmentprojekt, das Ende 2021 rund 28 Millionen US-Dollar (21 Millionen Pfund) von Anlegern einsammelte. Das Serious Fraud Office (SFO) führte gemeinsam mit der Polizei in London und Bradford Razzien durch und nahm die Verdächtigen wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche fest. Basis Markets hatte hohe Renditen durch NFT-basierte Fundraiser und einen Krypto-Hedgefonds versprochen, stellte jedoch im Juni 2022 abrupt den Betrieb ein, sodass Anleger keinen Zugriff mehr auf ihre Gelder hatten. Ermittlungen ergaben, dass die Gelder direkt auf die persönlichen Wallets der Gründer überwiesen wurden, ohne dass ein Produkt geliefert wurde; Leistungsdaten wurden vermutlich gefälscht. Das Vorgehen des SFO markiert den ersten bedeutenden Schritt der Behörde gegen Kryptokriminalität und signalisiert eine verstärkte regulatorische Kontrolle und Durchsetzung bei Betrug mit digitalen Vermögenswerten im Vereinigten Königreich. Der Fall dauert an und könnte einen Präzedenzfall für zukünftige Strafverfolgungen im Zusammenhang mit NFTs und Kryptowährungen schaffen.