OpenAI und Paradigm launchen EVMbench für Ethereum-Sicherheit
OpenAI und Paradigm stellen EVMbench vor – ein Benchmark mit 120 echten Schwachstellen, das KI-Agenten auf ihre Fähigkeiten bei Ethereum-Smart-Contracts testet.
OpenAI hat gemeinsam mit Paradigm EVMbench eingeführt, ein umfassendes Benchmarking-System zur Bewertung der Fähigkeiten von KI-Agenten bei der Erkennung, Behebung und Ausnutzung von Schwachstellen in Ethereum Virtual Machine (EVM) Smart Contracts. EVMbench basiert auf 120 realen Schwachstellen aus 40 öffentlichen Audits und bietet damit eine anspruchsvolle Testumgebung für KI-Modelle. Das Tool prüft KI-Agenten in drei Modi – Erkennung, Behebung und Ausnutzung – und spiegelt so reale Sicherheitsprozesse wider. Erste Ergebnisse zeigen, dass GPT-5.3-Codex im Exploit-Modus eine Erfolgsquote von 72,2 % erreichte, was auf rasche Fortschritte der KI bei der Identifikation und Ausnutzung von Schwachstellen hindeutet. Dennoch bleibt eine „Exploit Gap“ bestehen, da Modelle aktuell besser im Angriff als in der vollständigen Prüfung oder Behebung von Schwachstellen sind. EVMbench integriert Szenarien aus zahlungsorientierten Layer-1-Protokollen und profitiert von Paradigms Expertise. OpenAI plant die Veröffentlichung von Aufgaben und Tools und stellt 10 Mio. US-Dollar in API-Credits für weitere Sicherheitsforschung bereit. Trotz des Fortschritts weist OpenAI darauf hin, dass EVMbench nicht die gesamte Komplexität realer Smart-Contract-Sicherheitsherausforderungen abbildet.