Russland geht mit Haft und hohen Strafen gegen illegales Krypto-Mining vor
Russland plant harte Strafen für illegales Krypto-Mining: Geldbußen bis 2,5 Mio. Rubel, Zwangsarbeit und bis zu fünf Jahre Haft für nicht registrierte oder groß angelegte Aktivitäten. Neue Regeln verlangen Registrierung und Steuerberichte.
Russland wird strenge strafrechtliche Sanktionen für illegales Krypto-Mining einführen, nachdem die Branche kürzlich legalisiert wurde. Das Justizministerium hat Änderungen am Strafgesetzbuch ausgearbeitet, die Geldstrafen von bis zu 1,5 Millionen Rubel, bis zu 480 Stunden Zwangsarbeit oder zwei Jahre Zwangsarbeit für nicht registriertes Mining vorsehen. Bei schwerwiegenderen Verstößen, etwa bei großem Gewinn oder Beteiligung an organisierten Gruppen, steigen die Strafen auf bis zu 2,5 Millionen Rubel und bis zu fünf Jahre Haft. Die neuen Vorschriften, die ab dem 1. November 2024 gelten, verpflichten gewerbliche Miner zur Registrierung und monatlichen Steuerberichterstattung, während Privatpersonen mit geringem Stromverbrauch Einkommensteuer auf geminte Assets zahlen müssen. Ausländische Unternehmen dürfen nicht minen, und öffentliche Werbung für Mining-Dienstleistungen ist verboten. Trotz der neuen Regeln bleibt die Compliance gering, nur ein kleiner Teil der Miner ist registriert. Die Maßnahmen sollen unerlaubtes Mining eindämmen, das Stromnetz schützen und eine ordnungsgemäße Besteuerung sicherstellen.