Russland lockert Krypto-Regeln: Das müssen Anleger wissen

Russland plant, Krypto-Investitionen zu erleichtern und privaten Anlegern unter strengen Jahreslimits breiteren Zugang zu gewähren, während Inlandszahlungen verboten bleiben und neue Meldepflichten eingeführt werden.

Russische Finanzbehörden bewegen sich in Richtung einer Lockerung der Beschränkungen für Krypto-Investitionen und schlagen vor, sowohl privaten als auch professionellen Anlegern einen breiteren Zugang zu ermöglichen. Die diskutierten neuen Regulierungsrahmen würden ein gestuftes System einführen, das es nicht-qualifizierten Anlegern erlaubt, Krypto-Assets bis zu 300.000 Rubel pro Jahr über bestimmte Intermediäre zu erwerben, während qualifizierte Anleger weniger Einschränkungen hätten. Die Regelungen würden digitale Währungen und Stablecoins als digitale Finanzanlagen anerkennen und deren rechtlichen Status für Buchhaltung und Besteuerung klären, jedoch deren Nutzung für inländische Zahlungen weiterhin verbieten. Grenzüberschreitende Krypto-Transaktionen wären erlaubt, sofern sie den Steuerbehörden gemeldet werden. Die Vorschläge zielen darauf ab, die Marktaktivität zu stimulieren und ausländische Investitionen anzuziehen, wobei Experten warnen, dass ein erhöhter Zugang ohne sorgfältiges Management zu größerer Marktvolatilität führen könnte. Der Gesetzesrahmen soll bis 2026 finalisiert werden, wobei die Haftung für illegale Aktivitäten von Intermediären ab 2027 gilt.

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