SEC verhängt Jahrzehnt-Sperren gegen FTX-Manager wegen Mittelmissbrauchs

SEC-Vergleiche verbieten Ex-FTX- und Alameda-Führungskräften bis zu 10 Jahre Führungspositionen, nach Vorwürfen der Veruntreuung von Kundengeldern und Wertpapierverstößen. Die Sperren bedürfen gerichtlicher Zustimmung.

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat vorgeschlagene Vergleiche mit den ehemaligen FTX- und Alameda-Research-Führungskräften Caroline Ellison, Gary Wang und Nishad Singh erzielt, nachdem sie am Zusammenbruch von FTX beteiligt waren. Ellison akzeptierte ein zehnjähriges Verbot, als Vorstandsmitglied oder Geschäftsführerin eines börsennotierten Unternehmens zu fungieren, während Wang und Singh für acht Jahre gesperrt werden. Alle drei unterliegen dauerhaften Unterlassungsverfügungen bezüglich künftiger Verstöße gegen das Wertpapierrecht sowie fünfjährigen, verhaltensbasierten Einschränkungen. Die SEC warf dem Trio vor, über 8 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern veruntreut, Alameda von Risikokontrollen ausgenommen und FTX-Kundengelder für Handelsaktivitäten umgeleitet zu haben. Die Vergleiche, die noch der gerichtlichen Genehmigung bedürfen, wurden ohne Schuldeingeständnis oder -bestreitung der Führungskräfte erzielt. Ihre Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden wurde berücksichtigt, wodurch sie erhebliche Haftstrafen vermieden. Das Vorgehen der SEC unterstreicht die zunehmende regulatorische Kontrolle und Verantwortlichkeit von Führungskräften im Kryptosektor und setzt einen Präzedenzfall für künftige Maßnahmen gegen Fehlverhalten in Digital-Asset-Unternehmen.

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