Krypto-Besitz in UK fällt auf 8 %, Bestände steigen weiter
Der Krypto-Besitz im Vereinigten Königreich sank 2025 von 12 % auf 8 %, während der durchschnittliche Bestand pro Nutzer stieg. Die Bekanntheit bleibt hoch, neue Regulierungen sind in Arbeit.
Der Besitz von Kryptowährungen im Vereinigten Königreich ist laut aktuellen Umfragen der Financial Conduct Authority (FCA) in Zusammenarbeit mit YouGov deutlich zurückgegangen: Von 12 % der Erwachsenen im Jahr 2024 auf 8 % im Jahr 2025. Dies ist der erste Rückgang im Jahresvergleich seit 2021 und kehrt den bisherigen Aufwärtstrend um. Trotz des Rückgangs der Anzahl der Inhaber ist der durchschnittliche Wert der Krypto-Bestände pro Person gestiegen: 21 % der Nutzer halten nun zwischen £1.001 und £5.000, und der durchschnittliche Wert pro Inhaber liegt bei fast $2.500. Die öffentliche Bekanntheit von Kryptowährungen bleibt mit 91 % hoch. Bitcoin und Ether sind die beliebtesten Assets, die von 70 % bzw. 35 % der Investoren gehalten werden. Zentrale Börsen sind weiterhin der wichtigste Einstiegspunkt für die meisten Nutzer. Die FCA konsultiert derzeit neue Regulierungen; die Lizenzierung für Krypto-Unternehmen soll 2026 beginnen, vollständige Regeln werden 2027 eingeführt. Der Gesamtwert der in Großbritannien gehaltenen Kryptowährungen wird im Oktober 2025 auf 17,3 Milliarden US-Dollar geschätzt.