Großbritannien und Frankreich öffnen Krypto-ETNs für Privatanleger
Großbritannien und Frankreich lockern die Beschränkungen für Privatanleger beim Zugang zu Krypto-ETNs und ermöglichen unter strengen Auflagen eine breitere Teilnahme – im Einklang mit einem europaweiten Trend.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hat ein vierjähriges Verbot aufgehoben und erlaubt ab dem 8. Oktober 2025 den Zugang von Privatanlegern zu Krypto-Exchange-Traded Notes (cETNs), sofern die Unternehmen strenge Anforderungen erfüllen. Dieser Schritt folgt einer Konsultationsphase und soll den Wettbewerb und die Innovation auf den britischen Finanzmärkten fördern, während der Verbraucherschutz durch umfassende Risikohinweise, Eignungsprüfungen und fortlaufende Offenlegungspflichten gewahrt bleibt. Auch Frankreich hat seine Politik angepasst: Die Autorité des Marchés Financiers (AMF) hat die Regeln aktualisiert, um den Handel mit bestimmten zuvor verbotenen Krypto-Assets für Privatanleger zu ermöglichen. Die Änderungen der AMF erlauben das Marketing von Krypto-Index-ETNs an Privatanleger und heben die Pflicht zu Warnhinweisen für berechtigte Produkte auf. Diese Anpassungen entsprechen einem breiteren europäischen Trend, den Zugang von Privatanlegern zu Krypto-Produkten zu erweitern. Die AMF plant, die Politik im ersten Halbjahr 2027 zu überprüfen. Krypto-ETNs sind nun über regulierte Plattformen für Privatanleger zugänglich und können in Rentenpläne und ISAs aufgenommen werden, wobei sich die Berechtigung für Innovative Finance ISAs ab April 2026 ändert.