China erweitert Anti-Korruptionskampagne auf Krypto
China nimmt Krypto und Blockchain in die Anti-Korruptionskampagne auf, zielt auf Beamte, aber ohne neue Handelsverbote für normale Nutzer.
Die Kommunistische Partei Chinas hat Kryptowährungen und Blockchain-Technologie offiziell in ihre Anti-Korruptionskampagne aufgenommen. Dies geht aus einer am 29. Oktober auf der fünften Plenarsitzung des Zentralkomitees verabschiedeten und am 1. November von Xinhua veröffentlichten Resolution hervor. Die Maßnahme richtet sich gegen Beamte, deren Angehörige und Vermittler, die virtuelle Währungen, Blockchain und grenzüberschreitende Finanztransfers nutzen, um Bestechungsgelder oder illegale Vermögenswerte zu verschleiern. Ermittler erhalten explizite Unterstützung, um Korruption im Zusammenhang mit digitalen Assets zu verfolgen. Dazu zählen die Nachverfolgung von Wallets, Stablecoin-Transfers und Aktivitäten auf Offshore-Börsen. Das Dokument fordert zudem eine stärkere internationale Zusammenarbeit, verbesserte digitale Überwachungssysteme und eine verstärkte Kontrolle von Technologieunternehmen. Neue Handelsverbote oder steuerliche Maßnahmen für normale Nutzer wurden jedoch nicht eingeführt. Die Partei weitet damit ihre Anti-Korruptionsbemühungen auf neue Technologien aus, ohne den gewöhnlichen Handel mit Kryptowährungen weiter einzuschränken.