SEC schlägt neue Krypto-Regeln für Berater und Fonds vor
Die SEC will mit neuen Regeln die Verwahrung von Krypto-Assets für Berater und Fonds modernisieren. Ziel: mehr Anlegerschutz, Auswahl und Compliance. 60 Tage öffentliche Kommentierungsfrist.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat neue Regeln vorgeschlagen, um die Verwahrung von Krypto-Assets für registrierte Anlageberater und regulierte Fonds zu modernisieren. Ziel ist es, einen klaren regulatorischen Rahmen zu schaffen und veraltete Vorschriften zu ersetzen, die vor der Entstehung digitaler Vermögenswerte galten. Zu den wichtigsten Änderungen zählt, dass qualifizierte, staatlich lizenzierte Trustgesellschaften als Verwahrer agieren dürfen, sofern sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Zudem werden Anforderungen an Buchführung, Offenlegung und Prüfungen präzisiert. Die neuen Regeln sollen den Anlegerschutz stärken, die Auswahlmöglichkeiten für Investoren erweitern und regulierten Fonds erlauben, ein breiteres Spektrum an Krypto-Strategien anzubieten. Nach Veröffentlichung im Federal Register läuft eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist. Die Initiative gilt als wichtiger Schritt zur Anpassung an Branchenpraktiken und zur Schaffung von Compliance-Pfaden für Anlageberater und Fonds im Kryptomarkt.