SEC plant Reform: Blockchain für Wertpapieraufzeichnungen
Die SEC plant umfassende Reformen für Transferagenten, erkennt Blockchain als Aufzeichnungssystem an und stärkt digitale, Cybersecurity- und betriebliche Standards.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat eine weitreichende Aktualisierung ihrer jahrzehntealten Vorschriften für Transferagenten vorgeschlagen. Ziel ist es, die Regulierung an die Entwicklungen in der Blockchain-Technologie, tokenisierten Wertpapieren und automatisierten Systemen anzupassen. Der Vorschlag erkennt die Blockchain als zentrales Aufzeichnungssystem für Wertpapiere an. Er führt neue Anforderungen an digitale Aufzeichnungen, Cybersicherheit und Geschäftskontinuität ein. Zudem werden Standards für Registrierung, Buchführung, Transferabwicklung und Vermögensschutz aktualisiert. Die Änderungen betreffen auch restriktive Legenden, Zahlungsagenten-Dienste sowie die Überwachung von Drittanbieter-Technologieanbietern. Diese erste große Revision seit den 1970er Jahren zeigt die Absicht der SEC, regulatorische Rahmenbedingungen an moderne technologische Realitäten und Marktpraktiken anzupassen. Öffentliche Kommentare sind 60 Tage nach Veröffentlichung im Federal Register möglich.