CFTC verhängt Handelsverbot nach FTX-Kollaps
CFTC verhängt fünfjährige Handels- und mehrjährige Registrierungssperren gegen Ellison und Wang nach FTX-Kollaps. Keine Geldstrafen wegen Kooperation und bestehenden Einziehungsanordnungen.
Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat zivilrechtliche Vergleiche mit Caroline Ellison und Gary Wang abgeschlossen. Nach dem Zusammenbruch von FTX und Alameda Research verhängte die CFTC fünfjährige Handelsverbote sowie mehrjährige Registrierungssperren gegen beide. Ellison erhielt ein fünfjähriges Handelsverbot und ein zehnjähriges Registrierungsverbot, Wang ein fünfjähriges Handelsverbot und ein achtjähriges Registrierungsverbot, jeweils ab dem 23. Dezember 2022. Das US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York genehmigte diese Zustimmungsanordnungen. Ellison und Wang müssen weiterhin mit den laufenden CFTC-Ermittlungen kooperieren. Die CFTC verzichtete auf zusätzliche Geldstrafen, da beide umfangreich kooperierten und bereits eine Einziehungsanordnung über 11,02 Milliarden US-Dollar im Strafverfahren besteht. Beide wurden wegen Betrugs haftbar gemacht und stimmten dauerhaften Beschränkungen gegen künftige Verstöße gegen das Bundesrohstoffrecht zu. Die Vergleiche beenden die individuellen zivilrechtlichen Durchsetzungsmaßnahmen der CFTC im Zusammenhang mit dem FTX-Zusammenbruch, bei dem über 8 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern veruntreut wurden.