US-Finanzministerium stellt GENIUS-Act-Regeln für Stablecoins vor

Das US-Finanzministerium schlägt neue Regeln für Payment-Stablecoins vor. Emittenten benötigen ab 2027 Lizenzen. Anbieter dürfen ab 2028 nur lizenzierte Stablecoins vertreiben.

Das US-Finanzministerium hat eine Bekanntmachung zur vorgeschlagenen Regelsetzung veröffentlicht, um den GENIUS Act umzusetzen und den regulatorischen Rahmen für Payment-Stablecoins in den USA zu stärken. Der Vorschlag sieht eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsphase vor und definiert, wann ein Payment-Stablecoin als ausgegeben, angeboten oder verkauft gilt. Zudem wird klargestellt, wann Emittenten und Dienstleister eine bundesstaatliche oder staatliche Lizenz benötigen. Ab dem 18. Januar 2027 müssen Unternehmen, die Payment-Stablecoins in den USA ausgeben, in der Regel über eine entsprechende Lizenz verfügen. Ab dem 18. Juli 2028 dürfen Anbieter digitaler Vermögenswerte Payment-Stablecoins nur noch dann an US-Personen anbieten oder verkaufen, wenn diese von einer lizenzierten Stelle ausgegeben wurden. Das Finanzministerium betont, dass diese Regeln für mehr regulatorische Klarheit sorgen und die globale Rolle des US-Dollars stärken sollen. Damit beginnt der Übergang von einem legislativen Rahmen zu durchsetzbaren Vorschriften für die Stablecoin-Branche.

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