Australien schließt Cryptolink-Bitcoin-ATMs wegen Verstößen

AUSTRAC hat Cryptolinks Registrierung für drei Monate ausgesetzt und alle Bitcoin-ATMs wegen Verstößen gegen Geldwäschevorschriften abgeschaltet.

Die australische Geldwäscheaufsichtsbehörde AUSTRAC hat die Registrierung von Cryptolink als Virtual Asset Service Provider für drei Monate ausgesetzt. Dies führte zur landesweiten Abschaltung aller Bitcoin-ATMs des Unternehmens. Die Suspendierung, die ab Sonntag gilt, wurde aufgrund anhaltender Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Geldwäschevorschriften durch Cryptolink verhängt. Zu den Verstößen zählen Versäumnisse bei grundlegenden Meldepflichten wie Schwellenwert-Transaktionsberichten und fehlende Reaktionen auf Informationsanfragen. Diese Maßnahme folgt auf eine frühere Geldstrafe in Höhe von 56.340 US-Dollar und eine verbindliche Verpflichtung im Oktober 2025. Die Cryptocurrency Taskforce von AUSTRAC hatte zuvor Verstöße wie verspätete Transaktionsmeldungen und Schwächen bei Risikobewertungen festgestellt. Cryptolink betreibt 96 ATMs in den wichtigsten australischen Städten. Australien führt die Asien-Pazifik-Region bei der Anzahl der Krypto-ATMs an. Die Behörden haben ihre Überwachung der Nutzung dieser Geräte für kriminelle Aktivitäten seit Ende 2024 verstärkt.

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