US-Finanzministerium verschärft Iran-Sanktionen

Das US-Finanzministerium verhängt neue Sanktionen gegen iranische Krypto-Börsen und Finanznetzwerke. Die Maßnahmen erhöhen den Druck auf den Iran und verringern die Chancen auf ein Atomabkommen.

Das US-Finanzministerium hat seine Maßnahmen gegen den Iran verstärkt und neue Sanktionen gegen Wechselstuben, Briefkastenfirmen, Krypto-Börsen und Bankennetzwerke verhängt. Diese werden beschuldigt, Hunderte Millionen Dollar international zu transferieren und bestehende Sanktionen zu umgehen. Zu den jüngsten Zielen zählen die Krypto-Börsen Shelbit und Aban Tether sowie Einzelpersonen und Unternehmen, die mit diesen Netzwerken in mehreren Ländern verbunden sind. Die Sanktionen sind Teil einer Strategie, Irans Finanzsysteme zu stören, Ölexporte zu begrenzen und die Entwicklung von Raketen einzudämmen. Die Maßnahmen verschärfen die regionalen Spannungen und beeinflussen die Marktstimmung. Das Vertrauen in eine baldige Einigung im US-Iran-Atomabkommen ist deutlich gesunken. Die USA signalisieren damit eine entschlossene Haltung gegenüber Akteuren, die Irans Finanzoperationen ermöglichen.

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