Bitcoin-Verband kritisiert ABC wegen irreführender Berichterstattung

ABIB hat eine formelle Beschwerde gegen ABC eingereicht, wirft ihr die Falschdarstellung von Bitcoin durch Fokus auf Kriminalität und das Ignorieren legitimer Anwendungen vor und fordert Korrekturen wegen Verstoßes gegen redaktionelle Standards.

Der australische Branchenverband für Bitcoin (ABIB) hat offiziell gegen die Australian Broadcasting Corporation (ABC) protestiert, nachdem diese einen Artikel veröffentlicht hatte, der Bitcoin laut ABIB durch die Fokussierung auf kriminelle Nutzung und das Ignorieren legitimer Anwendungsfälle falsch darstellte. ABIB argumentiert, dass die Berichterstattung der ABC auf veralteten Stereotypen und sensationsheischender Sprache basierte und gut dokumentierte Vorteile wie die Unterstützung von Stromnetzen und humanitäre Hilfe ausließ. In der Beschwerde wird betont, dass nur 0,14 % der Bitcoin-Transaktionen mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen, unter Berufung auf einen Chainalysis-Bericht, und stellt dies höheren Raten illegaler Nutzung bei Fiatwährungen gegenüber. Die Kryptolobby und ABIB behaupten, dass eine solche Berichterstattung die Öffentlichkeit in die Irre führt, negative Wahrnehmungen fördert und regulatorische Entscheidungen beeinflussen könnte. ABIB fordert Korrekturen und verweist auf Verstöße gegen redaktionelle Standards. Die ABC hat 60 Tage Zeit zur Stellungnahme, bevor der Fall an die Medienaufsicht zur weiteren Untersuchung und möglichen Durchsetzung weitergeleitet werden kann.

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