Kasachstan startet neue Krypto-Mining-Regeln

Kasachstan führt neue Mining-Regeln ein: Miner müssen einen Teil ihrer Coins an eine nationale Reserve abführen und erhalten dafür Stromkontingente für zehn Jahre. Strenge Infrastrukturstandards gelten.

Kasachstan hat einen umfassenden Regulierungsrahmen für strategisches digitales Mining eingeführt. Qualifizierte Mining-Unternehmen erhalten Zugang zu Stromkontingenten zu regulierten oder Höchsttarifen für bis zu zehn Jahre. Voraussetzung ist, dass Miner strenge Infrastrukturstandards erfüllen, darunter der Betrieb von Rechenzentren mit mindestens 150 MW Kapazität und der Einsatz von Hochleistungs-Mining-Hardware. Ein Teil der geminten Kryptowährung muss an den Astana Hub Autonomous Cluster Fund abgeführt werden. Dieser Fonds wird von der nationalen Investmentgesellschaft unter der Nationalbank verwaltet und soll eine nationale Krypto-Reserve von bis zu 1 Milliarde US-Dollar aufbauen. Anträge werden über eine E-Licensing-Datenbank eingereicht und von einem Sonderausschuss geprüft. Nach Genehmigung müssen Miner innerhalb von fünf Werktagen Verträge mit Astana Hub und Energieproduzenten abschließen. Die neuen Regeln sollen die Branche formalisieren, die nationale Reserve stärken und Minern einen stabilen Zugang zu Strom sichern.

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