SEC zahlt 150.000 $ an Coinbase wegen gelöschter Nachrichten

SEC zahlt 150.000 US-Dollar an Coinbase und ändert Aufbewahrungsrichtlinien, nachdem Genslers dienstliche Textnachrichten während einer wichtigen Krypto-Regulierungsphase gelöscht wurden.

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat einen Rechtsstreit nach dem Freedom of Information Act (FOIA) beigelegt, der im Namen von Coinbase eingereicht wurde. Im Rahmen der Einigung zahlt die SEC 150.000 US-Dollar und passt ihre Richtlinien zur Aufbewahrung von Unterlagen an. Im Mittelpunkt des Streits stand die Löschung von fast einem Jahr an Textnachrichten vom dienstlichen Handy des ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler. Diese Nachrichten betrafen eine Phase intensiver regulatorischer Überwachung der Kryptoindustrie. Die Klage wurde im Juni 2024 von History Associates eingereicht, nachdem die SEC die Herausgabe der angeforderten Unterlagen verweigert hatte. Das Office of Inspector General der SEC stellte fest, dass Genslers Handy gelöscht wurde, nachdem es keine Verbindung mehr zum Verwaltungssystem der Behörde hatte, was zum dauerhaften Datenverlust führte. Die Einigung, von Coinbases Chief Legal Officer Paul Grewal bekannt gegeben, gilt als bedeutender Moment für Transparenz und Vertrauen in der Krypto-Regulierung. Der Fall führte auch zur Einstellung eines separaten SEC-Durchsetzungsverfahrens gegen Coinbase.

Verwandte Nachrichten