US-Bankenverbände fordern strengere Stablecoin-Regeln

78 US-Bankenverbände fordern strengere Stablecoin-Regeln im Clarity Act, um Bankeinlagen zu schützen und Risiken für Regionalbanken zu vermeiden.

Eine Koalition von 78 US-Bankenverbänden, darunter die American Bankers Association, die Independent Community Bankers of America und 76 staatliche Bankenverbände, hat einen gemeinsamen Brief an die Senatsführung gesendet. Darin fordern sie Änderungen an den Stablecoin-Ertragsbestimmungen im Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY). Besonders besorgt sind die Gruppen über Abschnitt 404, der ihrer Ansicht nach weiterhin aktivitäts- oder transaktionsbasierte Belohnungen zulässt. Dadurch könnten Stablecoins ähnlich wie traditionelle Bankeinlagen funktionieren. Die Verbände schlagen gezielte Änderungen vor, wie die Entfernung unklarer Formulierungen, die Verschärfung von Standards und das Streichen bestimmter Unterabschnitte, um zu verhindern, dass Stablecoins als Einlagenersatz dienen. Sie betonen die Notwendigkeit klarerer Grenzen, damit Stablecoins als Transaktionsmittel und nicht als Wertaufbewahrungsmittel genutzt werden. Die Banken warnen, dass der aktuelle Entwurf zu einem Abfluss von Einlagen bei Regionalbanken führen und die lokale Kreditvergabe beeinträchtigen könnte. Während sie verantwortungsvolle Innovation und einen regulierten Digital-Asset-Markt unterstützen, fordert die Koalition stärkere Schutzmaßnahmen zum Erhalt des traditionellen Bankensystems.

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