HPC und Phantom fordern moderne DeFi-Regulierung

HPC und Phantom fordern moderne CFTC-Regeln für DeFi und Onchain-Märkte sowie klare Richtlinien für Softwareentwickler und Wallet-Anbieter.

Das Hyperliquid Policy Center (HPC) und Phantom haben gemeinsam Stellungnahmen bei der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eingereicht. Sie fordern die Behörde auf, ihren Regulierungsrahmen für Decentralized Finance (DeFi) und Onchain-Marktinfrastruktur zu modernisieren. Die Organisationen argumentieren, dass die aktuellen CFTC-Regeln, die für traditionelle Finanzsysteme mit zentralisierten Intermediären entwickelt wurden, für dezentralisierte Märkte ungeeignet sind. Nutzer behalten in DeFi-Systemen die Kontrolle über ihre Vermögenswerte, weshalb andere Anforderungen gelten sollten. HPC und Phantom betonen, dass die Entwicklung oder Veröffentlichung von Onchain-Protokollsoftware nicht automatisch eine Registrierung als Börse oder Clearingstelle erfordern sollte. Sie fordern zudem, die No-Action-Relief-Politik für nicht-kustodiale Wallet-Anbieter wie Phantom zu formalisieren und klare Wege für die Integration von Onchain-Infrastruktur zu schaffen. Die Vorschläge beinhalten eine dreistufige Roadmap für die Integration von Onchain-Märkten unter CFTC-Aufsicht und plädieren für Regeln, die den besonderen Charakter dezentraler Technologien berücksichtigen.

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