Labour fordert dauerhaftes Verbot von Krypto-Spenden
Labour-Abgeordnete fordern ein dauerhaftes Verbot von Krypto-Spenden an Parteien, um Transparenz zu stärken und ausländischen Einfluss auf die Wahlkampffinanzierung zu verhindern.
Labour-Abgeordnete setzen sich für ein dauerhaftes Verbot von Kryptowährungs-Spenden an britische Parteien ein. Sie schlagen Änderungen am Representation of the People Bill vor, um Transparenz zu erhöhen und den Einfluss digitaler Vermögenswerte auf die Parteienfinanzierung einzudämmen. Der Vorstoß folgt auf ein im März verhängtes, vorübergehendes Einfrieren von Krypto-Spenden. Anlass sind Bedenken hinsichtlich der Kontrolle über Parteifinanzen und möglicher ausländischer Einflussnahme, insbesondere nach der Prüfung der Finanzen von Reform UK, die erhebliche Spenden von Krypto-Unternehmern erhielten – nicht immer in Kryptowährungen. Die vorgeschlagenen Änderungen sehen zudem niedrigere Ausgabenobergrenzen für Wahlkämpfe und strengere Kontrollen vor. Mindestens 20 Labour-Abgeordnete unterstützen das Vorhaben bereits. Die Debatte dürfte sich zuspitzen, wenn das Gesetz ins Unterhaus zurückkehrt.