SEC plant „Regulation Crypto“ mit Ausnahmen für Startups

Die SEC plant, im Juli die „Regulation Crypto“ mit Ausnahmen, Safe Harbors und Fundraising-Limits für Krypto-Startups, DeFi und tokenisierte Wertpapiere vorzuschlagen.

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) plant, bereits im Juli einen bedeutenden Regulierungsvorschlag für Kryptowährungen einzuführen, bekannt als „Regulation Crypto“. Ziel ist es, die Compliance-Anforderungen für Krypto-Startups zu erleichtern. Entwicklern, die Krypto-Investmentverträge auflegen, sollen vorübergehende Ausnahmen von der Registrierung gewährt werden. Zudem werden spezifische Fundraising-Limits festgelegt: bis zu 5 Millionen US-Dollar für Startups in der Frühphase und 75 Millionen US-Dollar jährlich für fortgeschrittene Phasen. Der Vorschlag sieht außerdem einen rechtlichen Safe Harbor für Emittenten vor, die ihre direkte Managementbeteiligung an Krypto-Assets verringern. Umfassende Ausnahmen und Safe Harbors sind auch für Aktivitäten wie Decentralized Finance (DeFi) und tokenisierte Wertpapiere vorgesehen. Dadurch würden bestimmte On-Chain-Aktivitäten keine Durchsetzungsmaßnahmen auslösen. Nach der Veröffentlichung ist eine öffentliche Kommentierungsphase geplant. Die Regelung gilt als wichtiger Schritt zur Klärung des regulatorischen Rahmens für digitale Vermögenswerte in den USA, insbesondere da der Clarity Act des Kongresses einer ungewissen Zukunft entgegensieht.

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