Südkorea beschleunigt Digital Asset Act für Krypto-Reform

Südkorea will bis Januar 2026 das Digital Asset Basic Act verabschieden, das ein bankenbasiertes Konsortiumsmodell für Stablecoins und umfassende Kryptoregulierung einführt, um finanzielle Stabilität und Innovation zu vereinen.

Südkorea treibt mit dem vorgeschlagenen Digital Asset Basic Act einen umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte voran, der bis Januar 2026 verabschiedet werden soll. Das Gesetz führt ein Konsortiumsmodell für die Emission von Stablecoins ein, bei dem Banken einen Mehrheitsanteil von über 50 % halten müssen, während Technologieunternehmen als Minderheitsbeteiligte teilnehmen dürfen. Dieser Ansatz soll finanzielle Stabilität mit Innovation in Einklang bringen und adressiert Bedenken der Bank of Korea hinsichtlich der Auswirkungen von Stablecoins auf die Geldpolitik. Das Gesetz zielt zudem darauf ab, bisher unregulierte Bereiche zu klären, Lizenzierungsstandards festzulegen, den Reserveschutz zu stärken und die Geldwäscheaufsicht auszuweiten. Gesetzgeber haben der Regierung eine Frist bis zum 10. Dezember gesetzt, um ihren Vorschlag einzureichen, andernfalls wollen sie eine eigene Version vorlegen. Die Einigung zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien stellt nach monatelangen Verhandlungen einen bedeutenden Fortschritt dar und dürfte erhebliche Auswirkungen auf Südkoreas Kryptomarkt haben.

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