CLARITY Act: Verabschiedungschancen sinken auf 50 %
Galaxy Research senkt die Verabschiedungschancen des CLARITY Act für 2026 auf 50 % wegen Terminproblemen, ungelöster Fragen und fehlender Debatte. Weitere Verzögerungen drohen ohne Zeitplan bis Juli.
Galaxy Research hat die Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung des CLARITY Act im Jahr 2026 von 60 % auf 50 % gesenkt. Grund dafür sind zunehmende Terminprobleme im US-Senat, nicht Änderungen am Gesetzentwurf selbst. Der CLARITY Act soll die Aufteilung der Aufsichtsbehörden für Krypto-Assets zwischen SEC und CFTC klären. Am 14. Mai wurde er mit 15 zu 9 Stimmen vom Bankenausschuss des Senats verabschiedet, steckt aber weiterhin als Punkt Nr. 423 im Legislativkalender fest. Bisher gibt es weder eine angesetzte Debatte noch einen Antrag auf Fortgang. Zentrale politische Fragen wie Ethikbestimmungen und Entwicklerschutz bleiben ungeklärt. Der Legislativkalender wird vor der Augustpause immer enger, und andere Gesetzesprioritäten schränken die verfügbare Zeit zusätzlich ein. Sollte bis Anfang Juli kein Zeitplan feststehen, droht eine Verzögerung bis nach September. Die bevorstehenden Zwischenwahlen erschweren die Verabschiedung kontroverser Gesetze weiter.