EU-Parlament prüft neue Krypto-Regeln für DeFi und NFTs

Der ECON-Ausschuss fordert neue Krypto-Regulierungen für DeFi, Staking, Lending und NFTs und unterstützt euro-denominierte Stablecoins. Der Bericht setzt eine politische Position, schafft aber keine neuen Pflichten.

Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments hat die Europäische Kommission dazu aufgefordert, zu prüfen, ob neue Regulierungen für Decentralized Finance (DeFi), Staking, Lending und Non-Fungible Tokens (NFTs) im Kryptomarkt notwendig sind. Zudem empfiehlt der Ausschuss, die Tokenisierung im Finanzdienstleistungssektor zu fördern und euro-denominierte Stablecoins zu unterstützen. Ein von Johan Van Overtveldt ausgearbeiteter Bericht wurde zur Plenarabstimmung am 7. Juli eingereicht. Wird der Bericht angenommen, legt er die offizielle Position des Parlaments zur Digital-Asset-Politik fest, ändert jedoch nicht direkt den MiCA-Rahmen und schafft keine neuen rechtlichen Verpflichtungen. Der Ausschuss betont die Notwendigkeit einer einheitlichen Anwendung von MiCA in allen EU-Mitgliedstaaten, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für Kryptounternehmen zu gewährleisten. Der Bericht signalisiert zudem eine wachsende Unterstützung für euro-denominierte Stablecoins und hebt die Bedeutung hervor, regulatorische Lücken im Kryptomarkt zu schließen.

Verwandte Token

Verwandte Nachrichten