Senat verabschiedet Gesetz mit CBDC-Verbot bis 2030

Der US-Senat hat ein Wohnraumgesetz mit einem CBDC-Verbot bis 2030 verabschiedet. Die Maßnahme, getrieben von Datenschutzbedenken, geht nun ins Repräsentantenhaus.

Der US-Senat hat den 21st Century ROAD to Housing Act verabschiedet, ein parteiübergreifendes Gesetz zur Verbesserung der Erschwinglichkeit von Wohnraum. Eine zentrale Bestimmung ist ein temporäres Verbot für die Ausgabe oder Schaffung einer Central Bank Digital Currency (CBDC) durch die Federal Reserve bis zum 31. Dezember 2030. Damit ist es der Fed untersagt, einen digitalen Dollar oder einen ähnlichen digitalen Vermögenswert einzuführen, unabhängig davon, ob dies direkt oder über Intermediäre geschieht. Das Verbot wurde mit 85 zu 5 Stimmen angenommen und ist vor allem durch Bedenken hinsichtlich staatlicher Überwachung und Datenschutz motiviert. Die Maßnahme wurde als Teil einer umfassenderen Gesetzgebungsstrategie an das Wohnraumgesetz angehängt. Aktuell betreibt die Federal Reserve kein aktives CBDC-Projekt, sodass der Schritt präventiver Natur ist. Zusätzlich behandelt das Gesetz Themen wie Wohnraumangebot, Zugang zu Hypotheken und Beschränkungen für Großinvestoren beim Kauf von Einfamilienhäusern. Die Gesetzgebung geht nun ins Repräsentantenhaus und anschließend zur endgültigen Genehmigung an den Präsidenten. Bei Verabschiedung würde das Verbot jeglichen Fortschritt bei einem US-Digitaldollar mindestens bis 2030 aussetzen.

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