Conio erhält EU-Krypto-Lizenz und Wettbewerbsvorteil

Conio erhält eine CASP-Lizenz gemäß EU-MiCAR und kann nun regulierte Krypto-Dienstleistungen europaweit anbieten. Die Lizenz stärkt Conios Position im EU-Markt.

Das italienische Fintech-Unternehmen Conio hat eine Lizenz als Crypto-Asset Service Provider (CASP) gemäß der EU-Verordnung Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) erhalten. Damit ist Conio berechtigt, regulierte Dienstleistungen wie Verwahrung, Transfer und Platzierung digitaler Vermögenswerte im gesamten EU-Raum anzubieten. Die Lizenz wurde nach einer umfassenden Prüfung durch die italienische Consob und die Bank von Italien erteilt. Conio zählt damit zu den letzten Unternehmen, die die Lizenzierung vor Ablauf der MiCAR-Übergangsfrist am 30. Juni 2026 abschließen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen nur noch autorisierte Firmen Krypto-Dienstleistungen in der EU anbieten. MiCAR, das seit Dezember 2024 vollständig umgesetzt ist, ersetzt verschiedene nationale Regelungen durch ein einheitliches Regulierungsregime. Die Unterstützung durch große italienische Finanzinstitute wie Poste Italiane und Banca Generali verschafft Conio direkten Zugang zu traditionellen Bankkanälen und einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die Ankündigung wurde von mehreren Quellen gemeldet, wobei einige auf Unternehmensangaben und Sekundärberichte verweisen.

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