BitGo stellt MiCA-konforme Krypto-Plattform für Europa vor
BitGo startet eine MiCA-konforme Crypto-as-a-Service-Plattform, die europäischen Krypto-Firmen hilft, neue EU-Vorgaben bis Juli 2026 durch Integration in BitGos regulierte Infrastruktur zu erfüllen.
BitGo hat eine MiCA-konforme Crypto-as-a-Service-Plattform in ganz Europa eingeführt. Damit bietet BitGo Krypto-Unternehmen, Banken und Fintechs einen effizienten Weg zur Einhaltung der regulatorischen Anforderungen, da die Frist der EU-Verordnung Markets in Crypto Assets (MiCA) am 1. Juli 2026 näher rückt. BitGo Europe GmbH agiert unter einer von der BaFin ausgestellten MiCA-Lizenz. Unternehmen können Verwahrung, Asset-Transfers, Handelsinfrastruktur und Fiat-Zahlungssysteme über APIs integrieren, ohne eigene regulierte Infrastrukturen aufbauen zu müssen. Kunden werden in segregierte, MiCA-konforme Unterkonten aufgenommen, sofern die KYC-Prozesse abgeschlossen sind. Der Service gilt als Rettungsanker für Unternehmen, die bis zur Frist keine eigene MiCA-Zulassung erhalten. Schätzungen zufolge könnten bis zu 75 % der Pre-MiCA-Firmen ihre Registrierung verlieren. Die im Mai 2025 erworbene Lizenz von BitGo gilt in allen 30 EU- und EWR-Ländern. Die Verwahrungsdienste sind bis zu 250 Millionen US-Dollar versichert. Die Plattform senkt Markteintrittsbarrieren, beschleunigt die regulatorische Akzeptanz und sichert die Geschäftskontinuität.