Senatoren fordern Schutz staatlicher Stablecoin-Aufsicht

Senatoren fordern das Finanzministerium auf, die staatliche Aufsicht über Stablecoins zu schützen und klare Leitlinien im Rahmen des GENIUS Act bereitzustellen.

Eine parteiübergreifende Gruppe von US-Senatoren unter der Führung von Cynthia Lummis hat das Finanzministerium dazu aufgefordert, die staatliche Aufsicht über Stablecoins bei der Umsetzung des GENIUS Act zu wahren. Das im vergangenen Jahr verabschiedete Gesetz schafft einen bundesweiten Rahmen für die Regulierung von Stablecoins, erlaubt es Emittenten mit einer Marktkapitalisierung von bis zu 10 Milliarden US-Dollar jedoch, von den Bundesstaaten reguliert zu werden, sofern deren Vorschriften „im Wesentlichen ähnlich“ den Bundesstandards sind. Die Senatoren äußerten Bedenken, dass die vorgeschlagenen Regeln des Finanzministeriums keine Klarheit darüber bieten, wie die Bundesstaaten die Gleichwertigkeit ihrer Vorschriften nachweisen können. Sie fordern explizite Leitlinien für die Antrags-, Prüfungs- und Zertifizierungsverfahren auf Bundesstaatenebene. Zudem warnten sie davor, dass eine zu starke Einmischung des Bundes die etablierten Aufsichtsstrukturen der Bundesstaaten untergraben könnte. Die Senatoren betonten die Bedeutung der Wahrung der staatlichen Beteiligung und wiesen darauf hin, dass Bundesstaaten wie New York ihre Vorschriften bereits an das GENIUS Act angepasst haben.

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