Binance droht EU-Ausschluss wegen MiCA-Lizenz

Binance droht der Verlust der EU-Lizenz, da griechische Behörden laut Berichten den MiCA-Antrag ablehnen wollen. Damit wäre der Zugang zu allen 27 EU-Ländern ab Juli 2026 gefährdet.

Binance steht vor einer bedeutenden regulatorischen Hürde in der Europäischen Union. Medienberichten zufolge planen die griechischen Behörden, den Antrag von Binance auf eine Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Lizenz abzulehnen. Dieser Antrag wurde im Januar 2026 über eine lokale Tochtergesellschaft gestellt und sollte Binance den Zugang zu allen 27 EU-Mitgliedstaaten ermöglichen, da eine MiCA-Lizenz Pass-Rechte innerhalb der gesamten EU bietet. Sollte die Hellenic Capital Market Commission die Lizenz verweigern, könnte Binance nach Ablauf der MiCA-Umsetzungsfrist am 1. Juli 2026 die rechtliche Grundlage verlieren, EU-Kunden zu bedienen. Dies würde Binance daran hindern, unter dem neuen Regulierungsrahmen in der EU zu operieren. Während lizenzierte Wettbewerber wie Coinbase und Kraken von einem möglichen Ausschluss profitieren könnten, betont Binance, alle MiCA-Anforderungen erfüllt zu haben und bislang keine formale Ablehnung erhalten zu haben. Dennoch wäre eine Ablehnung ein schwerer Schlag für die europäische Strategie des Unternehmens.

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