IWF warnt: Krypto-Nutzung in Nepal trotz Verbot

IWF fordert Nepal zur Krypto-Regulierung auf. Trotz Verbot stiegen Kryptozuflüsse 2024 wieder auf 8 % des BIP. Stablecoins treiben die Aktivität. IWF warnt vor Risiken und empfiehlt Aufsicht.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) äußert Bedenken über die wachsende Nutzung von Kryptowährungen in Nepal, obwohl dort seit 2021 ein landesweites Verbot für Handel, Mining und verwandte Aktivitäten gilt. Laut IWF erreichten die Kryptozuflüsse 2021 mit über 2,6 Milliarden US-Dollar ihren Höhepunkt und machten zeitweise mehr als 13 % des BIP aus. Bis 2023 sank das Volumen auf etwa 4 % des BIP, stieg jedoch 2024 wieder auf rund 8 %. Stablecoins spielen dabei eine zentrale Rolle, insbesondere bei grenzüberschreitenden Zahlungen und Überweisungen. Der IWF fordert Nepal auf, einen Regulierungsrahmen nach internationalen Standards zu schaffen. Unregulierte Kryptoaktivitäten könnten laut IWF Kapitalflucht, Abfluss von Einlagen und Geldwäsche begünstigen. Zudem empfiehlt der Fonds einen Aktionsplan, um Nepal beim Austritt aus der FATF-Grauen Liste zu unterstützen. Trotz strikter Verbote bleibt die Krypto-Nutzung bestehen. Experten und der IWF betonen, dass Regulierung effektiver sein könnte als vollständige Verbote, um finanzielle Risiken zu minimieren und Verbraucher zu schützen.

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