Jamie Dimon kritisiert CLARITY Act und Stablecoin-Regeln
Jamie Dimon kündigt Widerstand gegen den CLARITY Act an. Er kritisiert die geplanten Stablecoin-Regeln als zu lasch und fordert strengere Aufsicht für Krypto-Unternehmen.
JPMorgan-Chase-CEO Jamie Dimon hat den vorgeschlagenen CLARITY Act, der einen Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte wie Stablecoins schaffen soll, scharf kritisiert. In mehreren Interviews argumentierte Dimon, dass das Gesetz es Krypto-Unternehmen wie Coinbase ermöglichen würde, Zinsen auf Stablecoin-Einlagen zu zahlen, ohne denselben regulatorischen Anforderungen wie Banken zu unterliegen. Dazu zählen Anti-Geldwäsche (AML), Bank Secrecy Act (BSA), Know Your Customer (KYC) sowie Kapital- und Liquiditätsvorschriften. Dimon betonte, dass jede Plattform, die Einlagen entgegennimmt und Belohnungen anbietet, wie eine Bank reguliert werden sollte, um Fairness und gleiche Aufsicht zu gewährleisten. Er erklärte, dass Banken und Branchenverbände wie die American Bankers Association das Gesetz in seiner jetzigen Form ablehnen werden, da es unzureichenden Verbraucherschutz biete und das Risiko bestehe, dass Gelder in anonyme Wallets abfließen. Zudem kritisierte Dimon Coinbase-CEO Brian Armstrong für dessen Lobbyarbeit zur Förderung der Gesetzgebung. Er unterstrich, dass Banken den aktuellen Rahmen nicht akzeptieren und aktiv gegen dessen Verabschiedung kämpfen werden.