NYSE strebt tokenisierte Aktien und ETFs im DTC-Pilot an
NYSE beantragt bei der SEC die Zulassung von tokenisierten Aktien und ETFs im Rahmen eines DTC-Pilotprogramms. Die SEC prüft den Vorschlag und bittet um Kommentare.
Die New York Stock Exchange (NYSE) hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag auf Regeländerung gestellt, um tokenisierte Versionen berechtigter Aktien und börsengehandelter Fonds (ETFs) parallel zu traditionellen Anteilen handelbar zu machen. Diese Initiative ist Teil eines dreijährigen Pilotprogramms unter Leitung der Depository Trust Company (DTC). Tokenisierte Wertpapiere sollen dieselbe CUSIP, das gleiche Tickersymbol sowie identische Rechte, Privilegien, Dividenden und Stimmrechte wie ihre klassischen Pendants behalten. Clearing und Abwicklung erfolgen weiterhin über die DTC auf T+1-Basis, um die Kompatibilität mit der bestehenden Marktinfrastruktur sicherzustellen. Der Vorschlag führt die Regel 7.50 für tokenisierte Wertpapiere ein und passt weitere Regeln an, um digitale Assets einzubeziehen. Die SEC prüft derzeit das Rahmenwerk und bittet um öffentliche Stellungnahmen. Der Pilot ist auf Mitgliedsunternehmen des DTC-Programms beschränkt. Ziel ist die Integration von Blockchain-Technologie in regulierte Märkte bei gleichbleibendem Anlegerschutz.