Delio-CEO drohen 20 Jahre Haft wegen Krypto-Betrug

Delio-CEO Jeong Sang-ho drohen 20 Jahre Haft wegen Veruntreuung von 250 Mrd. Won in Krypto-Vermögenswerten. Urteil am 16. Juli erwartet.

Südkoreanische Staatsanwälte haben eine 20-jährige Haftstrafe für Jeong Sang-ho, CEO der Krypto-Plattform Delio, beantragt. Ihm wird vorgeworfen, zwischen August 2021 und Juni 2023 rund 250 Milliarden Won (etwa 170–181 Millionen US-Dollar) an Krypto-Vermögenswerten von etwa 2.800 Investoren veruntreut zu haben. Im Mittelpunkt des Falls steht die plötzliche Aussetzung der Auszahlungen durch Delio im Juni 2023. Zudem wird Jeong Betrug nach dem Gesetz zur verschärften Bestrafung bestimmter Wirtschaftsstraftaten vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft kritisiert irreführende Praktiken, Falschwerbung und mangelnde Kooperation während der Ermittlungen und des Prozesses, was die Verluste der Opfer verschärft habe. Die Verteidigung räumte das Ausmaß des Problems ein und übernahm Verantwortung gegenüber den Betroffenen, erklärte jedoch, dass im Falle eines Freispruchs Entschädigungsbemühungen unternommen würden. Die anwesenden Opfer forderten die härteste Strafe. Das Urteil erster Instanz wird am 16. Juli erwartet.

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