Razzia in London: Illegale P2P-Krypto-Handelsplätze im Visier

Britische Behörden durchsuchten acht Londoner Standorte wegen Verdachts auf illegalen P2P-Krypto-Handel. Die FCA betont, dass keine P2P-Krypto-Händler im UK registriert sind.

Britische Behörden haben eine koordinierte Razzia gegen illegalen Peer-to-Peer (P2P) Kryptowährungshandel in London durchgeführt. Dabei wurden acht Standorte ins Visier genommen, die im Verdacht stehen, nicht registrierte Krypto-Transaktionen zu ermöglichen. Die Financial Conduct Authority (FCA) arbeitete mit HM Revenue & Customs sowie der South West Regional Organised Crime Unit zusammen. An jedem Standort wurden Unterlassungsanordnungen zugestellt und Beweise für laufende strafrechtliche Ermittlungen gesammelt. Dies ist die erste größere Aktion der FCA speziell gegen illegalen P2P-Krypto-Handel und markiert einen Wandel von politischen Stellungnahmen hin zu aktiver Durchsetzung. Die FCA betonte, dass es derzeit keine registrierten P2P-Krypto-Händler oder Plattformen gibt, die im Vereinigten Königreich legal operieren. Nicht registrierte Aktivitäten bergen erhebliche Risiken für Geldwäsche und Finanzkriminalität. Experten erwarten weitere regulatorische Maßnahmen, da die Behörden die Aufsicht über den Kryptosektor verstärken wollen.

Verwandte Nachrichten