SEC hebt $25K-Regel für Daytrader auf
Die SEC hebt die 25.000-Dollar-Regel für Daytrader auf. Künftig gelten Echtzeit-Margin-Anforderungen, was Privatanlegern den Zugang zum Daytrading erleichtert.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Pattern Day Trader-Regel abgeschafft und damit die langjährige Mindestkapitalanforderung von 25.000 US-Dollar für Daytrading aufgehoben. Diese Änderung betrifft FINRA-Regel 4210 und beseitigt ein zentrales Hindernis, das Privatanlegern seit über zwanzig Jahren den aktiven Handel an US-Aktienmärkten erschwerte. Bisher mussten Trader mit häufigen Intraday-Trades ein Mindestguthaben vorweisen, wodurch die Teilnahme auf kapitalstärkere Anleger beschränkt war. Das neue Regelwerk ersetzt feste Schwellenwerte durch Echtzeit-Marginsysteme, die das Risiko anhand der tatsächlichen Marktexponierung bewerten. Broker-Dealer müssen nun ein dynamisches Risikomanagement implementieren. Privatanleger müssen künftig nur noch Eigenkapital proportional zu ihrem Risiko vorhalten. Die Änderung soll das Daytrading demokratisieren und mehr Kleinanlegern den Zugang ermöglichen. Die vollständige Umsetzung durch Broker kann bis 2028 dauern.