Kritik an Kentucky-Gesetz wegen Wallet-Reset-Pflicht

Kentuckys HB 380 fordert von Hardware-Wallet-Herstellern, Credential-Resets zu ermöglichen. Experten halten das für technisch unmöglich und sehen die Selbstverwahrung bedroht.

Kentuckys House Bill 380 ist ein 77-seitiger Gesetzesentwurf, der ursprünglich auf die Regulierung von Kryptowährungs-ATMs und Kiosken abzielte. Kontroversen entstanden durch eine spät hinzugefügte Änderung, Abschnitt 33, die Hersteller von Hardware-Wallets verpflichtet, Mechanismen zur Rücksetzung von Zugangsdaten wie Passwörtern, PINs und Seed Phrases bereitzustellen. Krypto-Befürworter und technische Experten kritisieren, dass solche Anforderungen bei non-custodial Wallets technisch nicht umsetzbar sind. Diese Geräte sind so konzipiert, dass Hersteller keinen Zugriff auf die privaten Schlüssel der Nutzer haben und somit keine Wiederherstellung ermöglichen können. Kritiker warnen, dass das Mandat die grundlegenden Sicherheits- und Datenschutzfunktionen von Hardware-Wallets gefährdet und die Selbstverwahrung in Kentucky faktisch verbieten könnte. Der Gesetzentwurf, der auch Lizenzierung, Compliance und Verbraucherschutz regelt, wurde vom Repräsentantenhaus verabschiedet und wird nun im Senat geprüft, was in der Krypto-Community für erhebliche Bedenken sorgt.

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