Südkorea will umstrittene Krypto-Steuer abschaffen
Südkoreas People Power Party will die geplante 22%-Krypto-Steuer abschaffen, da sie als unfair gilt. Die Einführung wurde mehrfach verschoben und stößt auf Widerstand.
Südkorea steht vor einer wichtigen Gesetzesinitiative zur Abschaffung der geplanten Digital-Asset-Steuer. Diese Steuer sieht eine nationale Abgabe von 20 % und eine lokale Steuer von 2 % auf jährliche Kryptowährungsgewinne über 2,5 Millionen Won vor. Die People Power Party hat Gesetzentwürfe eingebracht, um sämtliche Bestimmungen zur Besteuerung digitaler Vermögenswerte vor deren Einführung – die bereits mehrfach verschoben wurde und nun für 2025 oder 2027 geplant ist – zu streichen. Abgeordnete argumentieren, dass die separate Besteuerung von Kryptowährungen im Vergleich zu anderen Finanzinvestitionen, deren Steuern 2024 abgeschafft wurden, zu Ungerechtigkeit und Inkonsistenz im Steuersystem führt. Zudem werden Bedenken hinsichtlich Doppelbesteuerung und administrativer Herausforderungen, besonders für ausländische Investoren, hervorgehoben. Diese Initiative folgt auf monatelange Konsultationen mit der Branche und parlamentarische Debatten. Sie markiert einen bedeutenden Schritt in Südkoreas laufender Diskussion über die Regulierung digitaler Vermögenswerte und Steuergerechtigkeit.