Australien plant strengere Kryptoregulierung

Australien plant strengere Regeln für Krypto-Plattformen und Verwahrer. Neue Lizenzen und Standards sollen die Aufsicht modernisieren und den Verbraucherschutz stärken.

Australien steht vor einer bedeutenden Reform der Kryptoregulierung. Der Senate Economics Legislation Committee hat einen Gesetzentwurf unterstützt, der digitale Asset-Plattformen und Verwahrer unter das nationale Finanzdienstleistungsgesetz stellt. Ziel ist es, die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zu modernisieren und den Verbraucherschutz zu stärken. Das Corporations Amendment (Digital Assets Framework) Bill 2025 verlangt von Krypto-Plattformen und Verwahrern, eine Australian Financial Services Licence zu erwerben. Dafür gilt eine sechsmonatige Übergangsfrist zur Einhaltung der neuen Vorschriften. Das Gesetz aktualisiert den Corporations Act 2001 und den ASIC Act 2001 und führt Lizenzierungs- sowie Compliance-Regeln für Unternehmen ein, die Krypto-Assets für Kunden verwalten oder aufbewahren. Während der Schritt für mehr Transparenz und Risikominimierung gelobt wird, äußern einige Branchenexperten Bedenken hinsichtlich möglicher Überregulierung und Innovationshemmnissen. Die Gesetzgebung konzentriert sich auf Plattformen und Verwahrer, nicht auf die zugrunde liegende Blockchain-Technologie, und baut auf bestehenden Anforderungen wie der AUSTRAC-Registrierung für Börsen auf. Die Gesetzgebung wird nun im Parlament weiter beraten.

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