Senatoren fordern Untersuchung gegen Binance

Elf US-Senatoren fordern eine Untersuchung gegen Binance wegen möglicher Verstöße gegen Iran-Sanktionen und mangelnder Einhaltung des Vergleichs von 2023.

Elf demokratische US-Senatoren haben das Justiz- und das Finanzministerium aufgefordert, eine formelle Untersuchung gegen die Krypto-Börse Binance einzuleiten. Hintergrund sind Bedenken, dass Binance möglicherweise US-Sanktionen umgangen und Transaktionen mit dem Iran ermöglicht haben könnte. In einem Schreiben verweisen die Senatoren auf Medienberichte und interne Informationen, wonach Milliardenbeträge in Kryptowährungen über Binance an iranische Einrichtungen geflossen sein sollen. Darunter seien auch Gruppen, die mit Terrorismus in Verbindung stehen, wie die Huthis und die Islamische Revolutionsgarde. Zudem stellen die Abgeordneten infrage, ob Binance die Bedingungen seines bundesstaatlichen Vergleichs von 2023 mit US-Behörden einhält. Sie äußern auch Bedenken wegen der wachsenden Verbindungen von Binance zu Krypto-Projekten mit Unterstützung der Trump-Familie. Binance weist die Vorwürfe zurück und betont sein Engagement für Compliance. Die Senatoren fordern eine umfassende Überprüfung der Binance-Programme zur Einhaltung von US-Recht.

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