US-Finanzministerium sanktioniert Operation Zero

US-Finanzministerium sanktioniert Operation Zero wegen Kaufs und Verkaufs gestohlener US-Cybertools mit Kryptowährungen – erster Einsatz eines neuen Gesetzes gegen digitalen Geheimnisdiebstahl.

Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen das russische Unternehmen Operation Zero, dessen Tochtergesellschaften und mehrere Einzelpersonen, darunter Sergey Sergeyevich Zelenyuk, verhängt. Grund dafür ist der Kauf gestohlener US-Regierungs-Cybertools im Wert von Millionen in Kryptowährungen sowie deren Weiterverkauf an unbefugte Käufer. Die ursprünglich von einem US-Rüstungsunternehmen exklusiv für Regierungszwecke entwickelten Tools wurden zwischen 2022 und 2025 von Peter Williams, einem ehemaligen Vertragsmitarbeiter aus Australien, entwendet. Williams bekannte sich schuldig, diese Geschäftsgeheimnisse verkauft zu haben. Dies ist der erste Einsatz des Protecting American Intellectual Property Act. Das Office of Foreign Assets Control untersagt US-Personen Transaktionen mit den sanktionierten Parteien oder deren Partnern. Operation Zero soll Hacker angeworben und Beziehungen zu ausländischen Geheimdiensten aufgebaut haben, um Prämien für Exploits gegen US-Software zu bieten. Der Fall verdeutlicht die zunehmende Verflechtung von nationaler Sicherheit, Cyberkriminalität und kryptowährungsbasierten Transaktionen auf dem globalen Schwarzmarkt für fortschrittliche Hacking-Tools.

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